BCBS 239

Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht hat mit BCBS 239 vierzehn Grundsätze zur Risikodatenaggregation und -berichterstattung veröffentlicht, die auf ein genaueres, schnelleres und flexibleres Risikoreporting abzielen. Die Verantwortung dafür liegt bei der Geschäftsleitung.

Für die 30 global systemrelevanten Banken wird die Umsetzung von BCBS 239 ab dem nächsten Jahreswechsel Pflicht. Nicht systemrelevante Kreditinstitute werden die Anforderungen über die MaRisk in angemessener Form umsetzen müssen. Proportionale Anwendbarkeit der Regelung wird derzeit ab 2018 erwartet.

Aus der ersten Selbsteinschätzung der G-SIBs ging schon Ende 2013 hervor, dass ein Drittel der Banken den Termin nicht einhalten können wird. Laut der zweiten Selbsteinschätzung von Januar 2015 betrifft dies nun sogar knapp die Hälfte der Institute.

Die Implementierung des „Risikoberichts auf Knopfdruck“ stellt Banken vor gewaltige Herausforderungen in den Handlungsfeldern Governance, Reportingprozesse, Datenmanagement und -qualität sowie IT Architektur.

Die Fachzeitschrift Risiko Manager spricht in ihrer Januar Ausgabe von einem „Mammutprojekt“, während maßgebliche Experten wie Dr. Tobias Volk von der Bundesbank mit notwendigen Budgets in mehrstelliger Millionenhöhe rechnen.

Die Experten von RFC Professionals beraten Banken seit mehr als 10 Jahren in den Themen Aufsichtsrecht, Risikocontrolling, Risikoreporting und Datenmanagement. Mit unserem Vorgehensmodell zur Umsetzung von BCBS 239 loten wir gemeinsam mit Ihnen Ihre Handlungsoptionen von minimal-inversiven Eingriffen zur Erfüllung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen bis zur Maximallösung zur Erlangung grundlegender Wettbewerbsvorteile aus.

Dokumenten-Download:

RFC BCBS 239


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Volker Oostendorp

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