Kapitalmanagement

Eine effiziente und nachhaltige Kapitalsteuerung stellt ein zentrales Instrument der Gesamtbanksteuerung dar. Neben der Erfüllung der regulatorischen Anforderungen an das Kapital, die nach der letzten Finanzkrise noch stärker in den Vordergrund gerückt sind, spielt vor allem die ökonomische Kapitalsicht in Form der Kapitalallokation für eine ertrags-und risikoorientierte Banksteuerung eine entscheidende Rolle.

Eine effiziente Kapitalallokation hat auf Grundlage der Geschäftsstrategie zu erfolgen und muss laufend einer Überprüfung hinsichtlich der Sicherstellung der Risikotragfähigkeit unterzogen werden. Eine Kapitalsteuerung muss in der Lage sein, mögliche Auswirkungen der Entscheidungen innerhalb des Unternehmens sowie mögliche Einflüsse der externen makroökonomischen und regulatorischen Faktoren auf beide, regulatorische und ökonomische, Kapitalsichten quantifizierbar zu machen. Dafür muss die Kapitalsteuerung in die strategische Unternehmensführung auf der einen Seite sowie in die Ertrags- und Risikosteuerungsprozesse auf der anderen Seite integriert werden. Darüber hinaus muss ein nachvollziehbarer Überleitungsmechanismus zwischen dem regulatorischen und dem ökonomischen Kapital implementiert werden.

Weiterhin wird die Nachhaltigkeit der Kapitalsteuerung nur sichergestellt, wenn das Kapital als knappe Ressource einer langfristigen Planung unterzogen wird. Die Kapitalplanung soll als laufender Prozess verstanden werden. Die möglichen Anpassungen der Geschäftsstrategie müssen rechtzeitig in die Planung einfließen und die Risikotragfähigkeit des Kapitals unter Berücksichtigung neuer Entwicklungen überprüft werden. Gleichzeitig wird auch die aufsichtsrechtlich geforderte Risikotragfähigkeitsrechnung Anhaltspunkte für die mögliche Kapitalentwicklung der Folgejahre liefern und als eine Art der Restriktion in die Kapitalplanung einfließen. So gesehen bildet die Kapitalsteuerung auf Grundlage der langfristigen Kapitalplanung eine Schnittstelle zwischen der strategischen Geschäftsstrategie und dem operativen Risiko- und Ertragsmanagement. Als Konsequenz und ein Teil einer langfristigen Kapitalplanung sind auch die möglichen Kapitalbeschaffungsmaßnahmen zur Deckung des Kapitals und vor allem ihre Kommunikation gegenüber den Stakeholders rechtzeitig zu planen.

RFC bietet ihren Kunden neben einer kompletten Implementierung einer langfristigen Kapitalplanung eine Überprüfung der bestehenden Kapitalsteuerungs- und Kapitalplanungsprozesse. Darüber hinaus begleiten wir unsere Kunden bei der systemseitigen und prozessualen Integration der Kapitalsteuerung in die Risiko- und Ertragssteuerung und unterstützen bei der Herstellung der Überleitungsfähigkeit zwischen den unterschiedlichen Sichten. Nur ein ganzheitliches Umsetzen dieser Aktivitäten führt aus Sicht von RFC zu einer nachhaltigen und effizienten Kapitalsteuerung im Unternehmen.


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