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RFC_Industrie_Post

Industrie- und Handelsberatung

Als mitteständische Unternehmen haben wir eine Leidenschaft für die Beratung von anderen mittelständischen Unternehmen in den Themenkreisen, bei denen wir wissen, dass wir einen Mehrwert unmittelbar für den Kunden erzielen können. Die Themenfelder, in denen wir unseren Leitgedanke der Sustainable Excellence für den Mittelstand mit leben und Know-How befüllen können, sind durch unseren Kernkompetenzen in Risikomanagement, Finance und Controlling geprägt. Aber auch mit den persönlichen Erfahrungen unserer Berater als Unternehmer und als Berater für Unternehmer. Wir wissen, wie wichtig es für den heutigen Unternehmer ist, kostengünstig, aber gleichzeitig qualitativ hochwertig, fachlich fundiert zukunftsfähige Lösungen im Bereich der Unternehmenssupport-Prozesse zu finden und etablieren zu können. Die Themenbereiche, die wir für Industrie und Handel gesondert anbieten sind: Gemäß unserem Beratungsanspruch, arbeiten wir gemeinsam mit unseren Kunden, um die passende Lösung für ihre Unternehmen zu finden, ohne dabei in Endlose Prototyping runden gehen zu müssen ( Startseite Industrie und Handel).

RFC_Cross_Post

Cross Servcies

Ergänzend zu branchen spezifischen Leistungen hat RFC Professionals Kompetenzen in Querschnittlichen Themen wie dem Projektmanagement, der Organisationsentwicklung (Governance) und dem Testmanagement aufgebaut. Sprechen Sie uns hierz gerne aktiv an.

RFC_Banking_Post

Bankberatung

In der Bankenwelt ergeben sich regelmäßig neue Herausforderungen, die Einfluss auf die Geschäftsmodelle, die Banksteuerung und deren Prozesse zur Folge haben. Dabei sind oftmals Wettbewerber, die Kapitalmärkte oder Regulatoren die Auslöser von Veränderungen. Wir haben uns als Experten auf alle Fragestellungen rund um die Themen der Banksteuerung (Link zum „RFC Leitbilder“) spezialisiert. Wir bieten kompetente Beratungsleistungen mit nachhaltigen Ergebnissen an und begleiten Sie von der Anpassung der Strategien bis zur Umsetzung der betroffenen Themen. Für folgende Themenbereiche bieten wir bankenspezifische Beratungsleistungen an: Die Erfahrung der Kolleginnen und Kollegen stammt aus vielen Projekten in allen Bankensektoren. Daher unterstützen wir unsere Kunden sehr gerne mit unseren Best-Practice-Ansätzen und pragmatischen Lösungen.

Post_Risikosteuerung

Risikosteuerung

Die Kernfunktion einer Bank als Risiko- und Liquiditätstransformator impliziert die Übernahme von finanziellen Risiken. Das Risikomanagement, d.h. die Identifizierung, die Bewertung, die Steuerung und das Controlling von Risiken gehört somit seit jeher zu den Kernkompetenzen von Banken. Durch die Finanzkrise wurden viele Defizite in dieser vermeintlichen Paradedisziplin offengelegt. So versagten z.B. die Risikobewertungsmodelle und Frühwarnsysteme, da sie zu vergangenheitsorientiert die auftretenden Stress- und Krisenszenarien nicht ausreichend prognostizieren konnten. Liquiditätsrisiken wurden massiv unterschätzt und dadurch nicht adäquat abgefangen. Interne Kontrollprozesse waren nicht stringent genug und resultierten in hohen operationellen Risiken. Und nicht zuletzt lieferten veraltete, oft durch manuelle Prozesse unterstützte IT-Landschaften ein inkonsistentes und verspätetes internes Risikoreporting. Neben dieser Vielzahl von regulatorischen Anforderungen haben aus der Finanzmarktkrise resultierende geschäftsstrategische Anpassungen der Institute erhebliche Auswirkungen auf die Risikostrategie und somit das Risikomanagement in den Banken ( regul. Steuerung). In diesem Spannungsfeld gerät häufig ein wesentlicher Aspekt in den Hintergrund: Das Risikomanagement einer Bank dient nicht in erster Linie der Erfüllung regulatorischer Anforderungen, sondern sollte im Sinne eines Chancenmanagement einen wertschaffenden und nachhaltigen Beitrag für das Institut schaffen. Eine ökonomische Risikosteuerung umfasst ein ganzheitliches System zur Identifikation, Messung, Steuerung, Monitoring und Reporting potenzieller ökonomischer Wertverluste sowohl für die einzelnen Risikoarten als auch risikoartenübergreifend: Kreditrisiken sollten über interne Kreditrisikoportfoliomodelle (z.B. CreditRisk+, CreditMetrics, CreditPortfolioView oder Optionspreismodelle) gemessen werden. Nur durch die Berücksichtigung von Portfolioeffekten und Intrarisk-Korrelationen können Konzentrationsrisiken sauber erfasst und somit Länder-, Branchen- oder Klumpenrisiken ökonomisch gesteuert werden. Für eine ökonomische Marktrisikosteuerung müssen interne Marktrisikomodelle (z.B. Varianz/Covarianz, historische Simulation oder Monte Carlo Simulation) und Kennzahlensysteme (z.B. Sensitivitäten, VaR, Stressed VaR, Expected Shortfall) aufgebaut oder verfeinert werden. Die das Marktpreisrisiko begrenzenden qualitativen und quantitativen Faktoren werden aus der ökonomischen Kapitalsteuerung abgeleitet und in ein Limitsystem transferiert. Der Schlüsselfaktor für eine effiziente Liquiditätssteuerung der Banken liegt in der richtigen Ausgestaltung der folgenden Liquiditätssteuerungselemente: Modellierung des Liquiditätsprofils über deterministische, statistische ökonomische Cashflows und liquidierbaren Vermögenswerte, Berechnung der Survival Periode, Fund Transfer Pricing Modelle, Limitstrukturen und Eskalationsmechanismen sowie eine robuste Liquiditätsmanagementstruktur. In Bezug auf Operationelle Risiken muss neben der Modellierung vor allem die Verzahnung von IKS, Compliance und Op Risk über einen GRC-Ansatz im Fokus stehen. Zusätzlich sind für alle Risikoarten einzeln und übergreifend makroökonomische und szenariobasierte Stresstests (regulär und revers) durchzuführen und in die Steuerung zu integrieren. Für die Aggregation der Risikoarten und die Bestimmung der Interrisk-Effekte sollten Varianz/Covarinz-Methoden oder Copula-Ansätze verwendet werden. Das somit ermittelte ökonomische (erforderliche) Kapital muss im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung (in Abhängigkeit der Gone-Concern oder Going-Concern Perspektive) limitiert und laufend überwacht werden. Darüber hinaus lassen sich über eine Kapitalallokation Geschäftsbereiche und Portfolien risikoorientiert (z.B. über RoRaC, RaRoC oder EVA) steuern. Schließlich sollten ökonomische Kapitalkosten in der Vor- und Nachkalkulation von Geschäften berücksichtigt werden. Nur durch eine enge Verzahnung von Ertrags, Kapital- und Risikosteuerung werden Banken in Zukunft erfolgreich am Markt bestehen können. RFC Professionals berät Banken beim Aufbau und der Etablierung eines leistungsstarken und vorrausschauenden ökonomischen Risikomanagements und dessen Integration in die Gesamtbanksteuerung im Sinne einer Risk-Return-Steuerung. Unsere Berater zeichnen sich durch langjährige Expertise in der gesamten Breite des Risikomanagementprozesses aus:
  • Entwicklung von Risikostrategien mit quantitativen und qualitativen Steuerungsinstrumenten sowie Regularien und Prozesse
  • Bewertung und Messung von Kredit-, Markt-, Operationellen, Liquiditäts- und Geschäftsrisiken, sowie Validierung und Backtesting von Risikomodellen
  • Risikoaggregation und Risikotragfähigkeitskonzepte inklusive Kapitalallokation und Limitsysteme
  • Konzeption, Aufbau und Integration von Risikosteuerungs- und Reportingarchitekturen
Wir blicken in diesen Themen auf eine Vielzahl erfolgreicher Projekte sowohl im privatwirtschaftlichen, öffentlich-rechtlichen als auch genossenschaftlichen Bankenbereich zurück.

Post_Risikoplanung

Risiko- und Kapitalplanung

Unter den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, steht eine hohe Transparenz über die Entwicklung der zukünftigen Geschäftstätigkeit der Banken ganz oben auf den CFO-Agenden. Der Schlüssel zur Operationalisierung einer zukunftsfähigen Geschäftsstrategie liegt darin, die Entwicklung der Betriebsaktivitäten planerisch klar im Blick zu haben und mit angemessenen Budgets zu realistischen Geschäftsprognosen zu verbinden. Basierend auf der Geschäftsstrategie müssen im Rahmen der Planung unter Berücksichtigung externer Rahmenbedingungen (z.B. Marktumfeld, Wettbewerb, Kapitalmarkt, Regulatorik) qualitative strategische Leitplanken sowie quantitative Zielvorgaben für das Unternehmen und die Geschäftsfelder entwickelt werden. Eine der größten Controlling-Herausforderungen liegt darin, die Planungen des Bestands- und Neugeschäfts so detailliert wie möglich aufzusetzen, aber weiterhin die Flexibilität zu behalten auf kurzfristige Geschäftsimpulse schnell reagieren zu können. Dabei kommt es darauf an, die Impulse aufzugreifen und unter Beachtung aller betriebswirtschaftlich relevanten Steuerungsgrößen auf seine Zukunftsfähigkeit hin zu überprüfen. RFC Professionals unterstützen ihre Kunden bei der Einführung und Weiterentwicklung eines analytisch nachvollziehbaren Planungsansatzes. Wir bieten Analyse, Konzeption und Aufbau integrierter Planungslösungen und standardisierter Planungssysteme. Dabei finden Kapitalallokation, Risikostrategie und Szenarioplanungen und Stresstesting-Komponenten ebenso Berücksichtigung, wie prozessual und technisch bereits erprobte Lösungen aus der Finanzwirtschaft. Aus Sicht von RFC ist insbesondere eine langfristige Kapitalplanung eine unverzichtbare Voraussetzung für eine effektive Gesamtbanksteuerung. Ein Kapitalplanungsprozess wird als ein mehrstufiges Vorgehen mit der Einbeziehung vieler externen und internen Einflussvariablen verstanden. Auf der Grundlage der aktuellen Kapitalausstattung wird eine Plankapitalstruktur (Berücksichtigung geplanter Kapitalzuführungen) sowie eine Risikokapitalstruktur (Einbeziehung der Stressszenarien) ermittelt. Die Ermittlung des Kapitalbedarfs erfolgt auf Basis der Risikotragfähigkeitsrechnung, wobei hier insbesondere die geplanten Änderungen des Geschäftsmodells / der Strategie einzubeziehen sind. Für die Schließung der ermittelten Kapitallücke sind geeignete Maßnahmen sowie die Umsetzungszeiträume zu definieren. Die regulatorischen Anforderungen sind im Rahmen des Kapitalplanungsprozesses als Mindestanforderungen zu betrachten. Die Implementierung einer langfristigen Kapitalplanung erfolgt durch RFC Professionals in einem 4-Stufen-Modell, das eine Operationalisierung der strategischen Vorgaben an die Kapitalplanung in methodischer, technischer und prozessualer Hinsicht sicherstellt und sowohl eine IT-Umsetzung als auch die Prozessdefinition umfasst.